111 Jahre Allenbach - eine Firma schreibt Geschichte

Was 1902 mit der Arbeit von Gottfried Allenbach als selbstständiger Zimmermann begann, ist heute ein traditionsbewusstes Familien-Unternehmen mit 20 Mitarbeitern unter der Geschäftsführung von Marc Allenbach.

Die 3 Generationen Allenbach

Mit der Gründung eines Baugeschäfts legte Hans Allenbach 1944 den Grundstein für die heutige Familienfirma, welche bis Heute unter der Leitung von Peter Allenbach, dem Sohn des Firmengründers und Marc Allenbach dem Grossohn einige Veränderungen erfuhr. So wurde 1995 das Geschäftsfeld mit den Sparten Trockenbau und Parkettarbeiten erweitert. 2006 kam die Zertifizierung nach ISO 9001 dazu, um die Prozesse und Abläufe im Betrieb im Griff zu haben. Ab 2009 haben wir uns auch auf die Planung und Montage von Solaranlagen spezialisiert. Weitere spannende Aufgaben und Herausforderungen für die Zukunft werden folgen und wir packen sie gerne an.

Schritt für Schritt

Die stete Weiterentwicklung der heutigen Allenbach Holz- und Trockenbau AG ermöglichte ein gesundes Wachstum, welches sich heute im umfangreichen Angebot im Holz- und Trockenbau und moderner Solartechnik ausdrückt. Neben der Ausbildung von bisher ca. 60 Lehrlingen in traditionellen Handwerksberufen legt das Unternehmen Wert auf die Einbindung nachhaltiger, ökologischer Angebote, zu denen auch die Bereiche Minergie, Energie-Effizienz und Photovoltaik/Solarenergie gehören.

Gründung

Die Gründung der Zimmerei Gottfried Allenbach geht auf das Jahr 1902 zurück. Am 24. Dezember 1879 kam mein Vater Gottfried Allenbach als Bauernbub auf dem Scheid in Wengi zur Welt, Kind der Eltern Allenbach-Henni. Er besuchte die Primarschule in Wengi. Sein Grossvater mütterlicherseits war Zimmermeister wie auch sein Onkel. Damit sei eine gewisse Vorbelastung vorhanden gewesen, auch Zimmermann zu werden. Nach einem Jahr Anlernzeit begann die zweijährige Lehrzeit von 1897 - 1899 als Zimmermann bei Peter Hari in Reichenbach. In dieser Zeit wurde unter anderen auch die Weidhütte auf der Hubelweid ob Reudlen erbaut. Damals, wie nicht anders möglich, von der stehenden Tanne bis zur fertigen Hütte alles von Hand ausgeführt. Die Handwerkzeuge von anno dazumal waren: gewöhnliche Waldsäge, Fuchsschwanz, Spannsäge, Stechbeutel, Holzfüschtel, Hammer, Fügbaum, Chazhobel, Putzhobel, Schürpfhobel, Grundhobel, Richtstuhl, Winkel, Schräge, Nuter mit Verstellungseinrichtung, die mehr oder weniger gut funktionierte. Dieses letztere Gerät ist auch bei mir noch in wenig sympathischer Erinnerung!

Anfangsjahre

Zu jener Zeit war die Hotellerie, namentlich in lnterlaken, in voller Blüte. Arbeitskräfte auf dem Bau waren gesucht und die Löhne leicht höher als anderswo. Weil es dem Arbeitgeber meines Vaters finanziell gut ging - offenbar zu gut - ist er 1902 oder 1903 Konkurs gegangen. Dieser Umstand hat meinen Vater voll zu spüren bekommen, weil er nebst der Stelle auch noch die beiden Monatslöhne November und Dezember 1901 verloren hatte. Der Konkurs seines Arbeitgebers hat meinen Vater als jungen Burschen wohl sehr geprägt. Er meinte später öfters: "Äs ischt äbä so gfärlig, wes dr z'guät giit wiä wes dr schlächt giit." An Begründungen fehlt es auch heute nicht.

Ab 1902 machte er sich selbständig. Schon in diesem Jahrzehnt hat er viele neue Gebäude und Umbauten erstellt, eine Statistik aus dieser Zeit gibt es aber nicht. Bis zum Ende des Weltkrieges 1914-1918, während welchem mein Vater auch häufig im Militärdienst war, war seine berufliche Tätigkeit wesentlich eingeschränkt, da auch sein landwirtschaftliches Betriebli ein bisschen gewachsen war. Bis zu diesem Zeitpunkt, sicher bis 1919, gab es keinerlei Maschinen für Zimmereien, die auf örtlichen Baustellen hätten eingesetzt werden können. Auf seinen kleinen, aber weitverzweigten Liegenschaften hat er im laufe der Zeit total 8 Neubauten erstellt, einzig das Wohnhaus wurde nur teilweise erneuert.

Damals wurde fast immer auf den Bauplätzen gezimmert. Die Wohnteile wurden ausschliesslich in Blockbau (Fleckenwänden) ausgeführt, Zwischenböden mit Holzbalken, Betondecken gab es noch nicht, vereinzelt Hurdisdecken, die waren aber sehr teuer und dadurch auf dem Land selten. Bei Neubauten wurde ein "Zimmerschärm" erstellt, wo man vor Regen und Sturm einigermassen geschützt war. Gräte, Gründe und Schifter wurden auf dem "Riisboden" eins zu eins ausgetragen. Auch ich habe es in meiner lehre noch so gelernt. Das Holz für den Neu oder Umbau, ausschliesslich vom Bauherrn bereit gemacht, wurde 1-2 Jahre früher, meistens im eigenen Wald geschlagen, auf der nächstliegenden Sägerei zugeschnitten und dann auf die zukünftige Baustelle transportiert, wo es gut aufgeschichtet und auch gut abgeschirmt wurde. Man war damals noch sehr darauf bedacht, das Holz wenn möglich einige Jahre trocknen zu lassen.

Aufbau

1938 kaufte Vater eine ältere, umgebaute Hobelmaschine kombiniert mit runder Welle. Die Vierkantwellen waren zuvor bereits verboten worden (wegen Unfallgefahr). Aufgestellt wurde sie damals im erweiterten Sagischöpfli unter der der Strasse beim Heitibach - dort, wo auch die Müllersäge ihren Lebensabend verbrachte. Angetrieben wurde die Hobelmaschine ebenfalls mit dem Benzinmotor der Säge; ein Stromstecker war weit und breit nicht vorhanden, um einen Elektromotor anschliessen zu können.

Der Platz mit dem Sagischöpfli war gemietet, die Räumung erfolgte ca. 1948, weil das Gelände nicht gekauft werden konnte und zudem für eine Zimmerei zu klein und ungeeignet war. Von der Burgerbäuert Wengi hatte ich bereits zuvor den Lagerplatz mit Schopf, total 1000 m2, gekauft. Ein weiterer Zukauf war nicht möglich. Einerseits war oben ein Wald, der gemäss Forstamt zu jener Zeit keinesfalls hätte abgeholzt werden dürfen, und andererseits befand sich rechts der Bach und links soll ein ausgeteiltes Bäuertrecht bestanden haben. Bald einmal stellte sich heraus, dass gewisse Entwicklungsmöglichkeiten nicht vorhanden waren. Ich kaufte daher neben der Sägerei Kammer auf dem Tellenfeld in Frutigen eine Teilparzelle der Gebrüder Kammer von 1200 m2. Ein anschliessendes Landstück konnte ich noch mieten, so dass ich ein Werkstattgebäude und ein Maschinengebäude, je ca. 75-90 m2 Grundfläche, aufstellen konnte. Der Maschinenpark bestand aus zwei kombinierten Hobelmaschinen, einer Bandsäge und einer Wagenfräse sowie Maffell Handmaschinen-Fräse, Kettenstemmer, Bohrmaschine und kleinen Handfräsen. Diverse Fräser der Firma Wenk Olten wurden damals entwickelt und geliefert, im übrigen lief aber nicht alles wirklich rund! Zudem waren sie ausserordentlich teuer, brachten aber auch neuartige Leistung. Diverse Handwerkzeuge, Putzhobel, Beil, verschiedene Stemmeisen, Absetzsäge, Spannsäge und andere Kleinwerkzeuge, die in der Regel Eigentum jedes einzelnen Zimmermannes waren, wurden logischerweise besser gewartet und gehütet als es heute manchmal der Fall ist.

Geschäftsübergabe 1942

Ein zeitlich genauer Termin und eine geordnete und vorbereitete Übergabe des Geschäftes durch meinen Vater an mich gab es aus diversen Gründen nicht. Unter anderem war dies auch auf die Kriegsjahre zurückzuführen. Bereits 1942 zimmerte ich während einer dienstfreien Zeit von ca. 4 Monaten unter der "Oberaufsicht" meines Vaters das Haus des Hans Zurbrügg am Reudlenstutz. Wegen des Kriegsdienstes war es damals ausserordentlich schwierig, in den dienstfreien Zeiten Arbeit oder irgend eine Anstellung zu finden. Sehr oft war ich bei der Firma Frutiger Holzbau angestellt. Zweimal arbeitete ich auch als gewöhnlicher Bauarbeiter auf dem Flugplatz Reudlen. Das war Arbeit von nationaler Bedeutung, wie es hiess; ich wurde sogar für zwei Monate vom Militärdienst dispensiert. Mein Vater war damals, wie bereits erwähnt, durch seinen Landwirtschaftsbetrieb stark eingeschränkt, Zimmerarbeiten auszuführen. Das hatte auch zur Folge, dass ich von 1940 bis 1945 mitunter Zimmermann, Bergbauer und gewöhnlicher Bauarbeiter war sowie mich zwischenhinein bereits als selbständiger Unternehmer versuchte. Es war in jeder Beziehung eine sehr, sehr harte Zeit, an die sich heute kaum mehr jemand zu erinnern vermag.

Nachkriegsjahre

Ab 1945 war ich selbständig, Vater zog sich zurück und war nur noch ab und zu als Zimmermann im Lohnverhältnis bei mir tätig. Unmittelbar nach dem Kriege 1945 wurde von den Berufsverbänden und anderen interessierten Organisationen ein Gesetz zur Abstimmung vorbereitet, das die Gewerbefreiheit ganz erheblich beeinträchtigt hätte; es war wohl ein Überbleibsel aus der Krisenzeit. So hätten beispielsweise im Baugewerbe keine neuen Betriebe eröffnet werden dürfen, man hätte nur bestehende erwerben können. Zudem wäre eine höhere Fachprüfung Voraussetzung gewesen, um Lehrlinge ausbilden zu dürfen. Auch war es untersagt, damals auch mir, Arbeiten, die von der öffentlichen Hand zu vergeben waren, zu offerieren oder gar auszuführen. Das Gesetz wurde dann 1947 gerade wegen der verschiedenen Einschränkungen hochkant abgelehnt. Alle diese Beschränkungen waren nun vom Tisch, einzig für die Ausbildung von Lehrlingen mussten einige durchaus berechtigte Vorgaben erfüllt. Im laufe des Jahres 1948 wurde bekannt, dass unter gewissen Bedingungen ein Geschäftsinhaber den sogenannten Altmeister anbegehren könnte. Es musste der Anmeldung eine Liste von beglaubigten Bestätigungen über sogenannt grössere Arbeiten, die man ausgeführt hatte, beigelegt werden. Auch wurde der Betrieb auf dem Tellenfeld durch einen Fachexperten besichtigt und offenbar positiv beurteilt. Ca. einen Monat später erhielt ich vorerwähnten Ausweis für eine Gebühr von Fr. 20.--. Ab diesem Zeitpunkt hätte ich mich also auch ganz offiziell "Zimmermeister" nennen dürfen. Dieses Dokument habe ich persönlich nie als besonders wertvoll erachtet und aus diesem Grunde den Titel Zimmermeister auch kaum angewendet oder auf meinen Geschäftsunterlagen erscheinen lassen. Tatsache ist aber, dass mich dieser Ausweis davor verschont hat, umfangreiche Vorbereitungskurse zu besuchen, um anschliessend die Meisterprüfung zu bestehen.

Aufschwung

Im folgenden Jahrzehnt, den 50er Jahren, wurden unter anderem die Schulhäuser Wengi, Faltschen und Kiental gezimmert sowie die Mutthornhütte (Neubau) und die Umbauten Hollandia- und Fründenhütte. Alle Aufrichtarbeiten erfolgten noch ausnahmslos mit Muskelkraft; Baukrane waren auf dem Land noch kein Thema. In dieser Zeit hatte ich manchmal bis 18 Angestellte, um die Aufträge auch fristgerecht ausführen zu können. Da ich auch häufig Bauten schlüsselfertig übernahm, stiess ich ab und zu an die Leistungsgrenze meiner Fähigkeiten. Umgehend stellte ich fest, dass Aufwand und Ertrag nicht mehr in jedem Fall stimmten. Ich reduzierte meine Belegschaft bald einmal auf 10-14 Mann inklusive Lehrlinge, weil ich auch noch kantonaler Schätzer wurde. Dieses Nebenamt übte ich während 33 Jahren aus. Oie Platzverhältnisse auf dem Tellenfeld wurden immer enger, zudem lag der ganze Betrieb im Wohngebiet, die Abfallentsorgung (Späne etc.) wurde stets prekärer, so dass ich mich für einen neuen Standort für die Zimmerei umsah. Eine Anfrage bei der Gemeinde Frutigen, die damals die Kamblymatte zu Industriezwecken erworben hatte, wurde mit der Begründung abgelehnt, dass in erster Linie Personen berücksichtigt werden, die ihren Wohnsitz in der Gemeinde Frutigen haben. Der Zufall wollte es, dass mir 1958 Schmid Albert das Ziltimattli mit Scheune zum Verkauf anbot, weil der erhaltene Pachtzins die Kosten für Gebäudeunterhalt und weitere Nebenkosten nicht mehr deckte. Der Kaufpreis war damals relativ hoch, im Nachhinein aber durchaus verträglich, auch wenn die Zu- und Vonfahrt für mein Gewerbe ungeeignet gewesen wäre. Die Gesamtfläche betrug 7500 m2, noch nicht vermessen. In verschiedenen Verhandlungen konnte ich dann mit der Burgerbäuert Wengi einen Tauschvertrag abschliessen. Es handelte sich um 5050 m2, da wo heute die Zimmerei steht. Es wurde vereinbart, dass diese zwei Grundstücke gleichwertig seien. Trotzdem wurde von der Steuerbehörde ein Gewinn für die Burgerbäuert errechnet, wegen Scheune und Mehrmass. Die Gewinnsteuer, die der Burgerbäuert auferlegt wurde, wurde von mir übernommen

Bau des heutigen Geschäftssitzes

Sofort nach Vertragsabschluss wurde ein Bauprojekt, das mir schon lange vorgeschwebt war, erstellt und anschliessend in seiner ursprünglichen Form publiziert. Die Bauarbeiten begannen anfangs 1959 und wurden im Frühjahr 1961 beendet. Im Spätherbst 1961 vollzog sich der Umzug vom Tellenfeld nach Wengi. Der Platz in Wengi musste mit dem Bauvorhaben auch erschlossen werden; Wasser und Strom, was zu jener Zeit hohe Kosten zur Folge hatte. Die Kanalisation gab es noch nicht, eine dreiteilige Klärgrube mit anschliessendem Versenkloch war Vorschrift, die auch behördlicherseits abgenommen wurde. Die gesamten Baukosten inklusive Umgebungsarbeiten ohne Bauparzelle beliefen sich auf Fr. 148'000.-- Selbstkosten. Wie wurde finanziert? Die Bauparzelle betrug 5050 m2, Kaufpreis mit allen Nebenkosten ca. Fr. 17'200.--; sie war bezahlt. Bei einer regionalen Bank wurde mir das Darlehen nur unter Bedingungen gewährt, die ich nicht eingehen konnte. Da ging ich zu Otto Stoller, Verwalter der Spar- und Leihkasse Frutigen. Ich erzählte ihm den Umstand, er hörte für einmal ruhig zu und sagte anschliessend: "Das Darlehen wird ohne weitere Bedingung gewährt. Ich muss es noch dem Verwaltungsrat vorlegen, es wird aber keine Probleme geben." Anschliessend sagte er noch: "Ir chönt o mee ha, wennärsch nötig hiit."

Die 60er und 70er Jahre

In den Jahren 1949 bis ca. 1964 wurden unter anderem mehrere grosse Sennhütten und Alpställe projektiert und gebaut: Untere Bundalp zwei grosse Schatthäuser, Sennhütte Hohkien, Untere und Obere Niesenalp, sowie diverse Weidhütten. Ab 1965 habe ich, als die an Handarbeit gewohnten Zimmerleute immer älter wurden und die Jungen kaum mehr bereit waren, in einer einfachen Behausung zu wohnen und selbst zu kochen, mich von solchen Arbeiten zurückgezogen. Auch war bis ca. 1973 im Tal jede Menge Arbeit vorhanden, die bereits zu einem grossen Teil maschinell ausgeführt wurde. Handarbeit war speziell bei den Jungen weniger mehr gefragt. Eine eigentliche zuverlässige Statistik über ausgeführte Arbeiten von 1945-1977 gibt es nicht. Nach vorsichtigen Schätzungen sind es etwa 170 Neubauten sowie über 160 grössere Umbauten, kleinere und kleinste Arbeiten nicht mitgezählt. Der grösste Teil wurde auch projektiert. Weit über hundert Plänli, fast ausnahmslos 1: 100, hat mir Walter Gillmann, Bauzeichner, anhand von mir erstellter Skizzen, die vorher mit der jeweiligen Bauherrschaft besprochen und auch bereinigt worden waren, für die betreffenden Baugesuche gezeichnet. Detailmasse wurden häufig erst kurz vor oder während der Bauerei eingetragen. Die Bauführung wurde nebenbei fast gratis ausgeführt, weil die Konkurrenz eben auch so "fuhrwerkte". Den übrigen Handwerkern und Unterakkordanten wurde jeweils für die Offertenstellung ein Plänli, mit anschliessender Besprechung, ausgehändigt. Den Aufwand für die detaillierten Auszüge hatten sie ausnahmslos kostenfrei und ohne Vorbedingungen selbst zu übernehmen. Dabei wurde darauf geachtet dass, sofern der Preis und anderes mehr stimmten, sie auch die Aufträge erhielten. Mit Rabatten zu meinen Gunsten habe ich nie gearbeitet, auch wenn die Versuchung oftmals vorhanden war. Die Unabhängigkeit war mir viel wertvoller als ein paar Franken, die ich ja im Ernstfall gegenüber der Bauherrschaft irgendwie hätte erklären und begründen müssen.

Schlusswort

Abschliessend möchte ich noch festhalten, dass ich bereits Ende der Vierzigerjahre erkannte, dass Bauland erwerben mindestens für die folgenden Jahrzehnte eine sinnvolle Kapitalanlage werden könnte. Ich habe dann auch meinen eher bescheidenen Mitteln entsprechend solches erworben, wenn sich die Gelegenheit bot. Ich habe aber immer darauf geachtet, dass ich finanziell niemals in ernsthafte Bedrängnis geriet. In den Fünfziger- und Sechzigerjahren wäre auf diesem Gebiet überreichlich Geld so quasi auf der Strasse gelegen. Unzähligen wurde es zu wohl, nur wenige kannten die Grenzen und sehr viel ging an ihrem Übermut ab 1990 zugrunde. Die Zwanziger- und Dreissigerjahre haben mich für immer vorgewarnt, dafür bin ich unter anderem heute noch dankbar, auch wenn ich dadurch vielleicht einiges versäumt habe.

Zufrieden sein wäre auch etwas !!

H. Allenbach