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Allenbach Folio Februar 2015

Irrtum Nummer 2: Holz hält nicht lange Holz ist dauerhaft. Es hält sehr lange, wenn es zweckentsprechend getrocknet wird und auch trocken bleibt. Es ist günstig bezüglich Unterhaltskosten und lässt sich mit anderen Materialien hervorragend kombinieren. Vor allem aber: Wer mit Holz baut, tut etwas für die Umwelt. Denn Holz kennt keinen Abfall. Was von der Holznutzung im Wald übrigbleibt, geht wieder zurück in den Kreislauf der Natur. Wie lange ein solcher Abbau vor sich geht, hängt davon ab, welchen Einflüssen Holz ausgesetzt ist. Unter günstigen Umständen dauert dies Jahrhunderte. Ägyptische Grabbeigaben aus Holz haben 3500 Jahre überdauert, und nicht wenige Holzhäuser in der Schweiz zählen Hun- derte von Jahren. Chemischer Holzschutz ist nicht immer erfor- derlich, wenn das Wasser durch konstruktive Massnahmen vom Holz ferngehalten wird, sprich grosse Vordächer sind von Vorteil. Grundsätzlich kann für den gesamten Haus- bau Holz verwendet werden, auch in Feucht- bereichen wie beispielsweise in Küche und Bad. Ein umfassender Holzschutz beginnt bei der baulichen Gestaltung. In erster Linie sind die Wettereinflüsse zu beachten. Die korrekte Ausbildung der Details und die Wahl einer ge- eigneten Holzart sowie der Trocknungsgrad des Holzes sind ebenso wichtige Elemente. Für exponierte Bauteile können ergänzend Oberflächen- oder Tiefschutzverfahren zum Zuge kommen. Generell gilt: In geschützten Bereichen und Innenräumen, in denen die Holzfeuchte tief liegt, ist keine vorbeugende Behandlung erforderlich. Fassaden mit Holz Die Fassade schützt die tragenden Teile. Je nach Lage und Exposition ist sie starken Wit- terungseinflüssen ausgesetzt: Regen, Wind und Sonne. Eine fachgerecht konstruierte Fassade verhindert das Nasswerden der Unterkon- struktion wirksam, lässt Wasser abfliessen und garantiert damit ein rasches Trocknen der Holzteile. Hinterlüftete Fassaden sorgen für rundum gute Luftzirkulation in der Kon- struktion. Wird eine Fassade häufig nass, ist das Holz entsprechend auszuwählen. Holz- arten wie Lärche oder Douglasie weisen auf- grund natürlicher Inhaltsstoffe eine erhöhte Widerstandsfähigkeit gegenüber Pilzbefall auf. Aber auch eine Fassade aus Tannenholz8

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