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Allenbach Folio Februar 2015

schützt ein Haus während Jahrzehnten. Der Verwitterungsprozess kann unter günstigen Umständen an Holzfassaden eine silbergraue Farbe bewirken. Diese dünne, graue Schicht ist nichts anderes als eine Patina über der gesunden Holzsubstanz. Wer andere Farben vorzieht, kann das Holz auch streichen lassen. Dauerhafte Anstriche werden in genügender Dicke auf die gehobelte oder roh belassene Holzoberfläche aufgetragen. Dies geschieht am besten auf industrielle Weise in der Werkstatt. Wesentlich ist zudem, Holzfassaden durch die Konstruktion und Ausformung des Baus zu schützen. Je nach klimatischen Bedingungen ist ein Vordach empfehlenswert. Nützlich sind gut ausgebildete Sockelzonen mit genügend Distanz der Hölzer zum feuchten Erdreich. Fachgerechte Details bei Fensteröffnungen, Vorsprüngen und Balkonen sind ein Muss. Unterhalt ist unterschiedlich Gestrichene Holzfassaden brauchen je nach Grad der Verschmutzung und Beanspru- chung von Zeit zu Zeit einen neuen Anstrich – genauso, wie das alle anderen Fassaden auch verlangen. Beschädigte Teile sind bei Holzbau- ten leicht auszuwechseln. Doch wenn bei roh belassenen und mit der Zeit vergrauten Fassa- den Teile auszuwechseln sind, entsteht ein farb- liches Patchwork, das nicht immer befriedigt. Entweder üben sich die Hausbesitzer in Geduld, denn auch die neuen Teile werden mit der Zeit Patina ansetzen. Oder aber man bestellt von Beginn weg die seit wenigen Jahren erhältli- chen vorvergrauten Hölzer. Aussenbauteile wie Fenster, Türen, Geländer usw. fordern bei der Holzbauweise periodisch Unterhalt, genauso wie bei Massivbauten. Osebergschiff im Vikingskipshuset (Wikingerschiffmuseum in Oslo). Foto: Hofi0006 9

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