Wohngifte und Schallschutz

Mitteleuropäer verbringen 90 % ihrer Zeit im Innenraum. Und genau deshalb sollte man sich darin auch besonders wohlfühlen. Holz strahlt Wärme aus. Auch wenn es in hellen Tönen und modern daherkommt, ist es angenehm, zu berühren. Und sagen wir nicht auch: «Ich kann dich gut riechen?» Holz hat einfach einen angenehmen Duft. Kaum ein Werkstoff ist so schön und, mit allein 51 heimischen Arten, extrem vielseitig zugleich. Weil Holz als biologischer Werkstoff Feuchtigkeit aufnehmen und wieder abgeben kann, tragen Wandkonstruktionen mit Holz entscheidend zum behaglichen Wohnklima bei. Ein Haus aus Holz kann sozusagen atmen. Selbstverständlich sind mehrschichtige Holzaufbauten absolut winddicht. Dennoch, Holz atmet, da die Fasern nicht hermetisch abriegeln, sondern eine riesige Membran darstellen.

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Das sorgt für gute Luft und ein ausgeglichenes Klima. Sinkt die Luftfeuchtigkeit im Raum unter 30 %, gibt Holz Luftfeuchtigkeit ab; ist es im Raum zu feucht, nimmt Holz diese auf. Ausserdem ist Holz durch seine hygroskopischen Eigenschaften in der Lage, Schadstoffe aus der Raumluft herauszufiltern und zu binden.

Überdies führt das Konstruktionsprinzip energieoptimierter Häuser zu einem nachgewiesen besseren Raumklima. Die Voraussetzung dafür schafft die sehr gut gedämmte Hülle. Diese sorgt für hohe Temperaturen auf der Wand- und Fensterinnenseite.

Im Vergleich zu anderen Baumaterialien bieten Massivholzwände ab zirka 17 cm Vollholzstärke zudem die allerbesten Abschirmungswerte gegen Strahlen – beispielsweise solchen des Mobilfunknetzes.

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Nicht zuletzt ist die «Solarfabrik Wald» aber auch der Ort, wo die Natur ein Material produziert, das es in sich hat: Holz. Holz ist ein wichtiger erneuerbarer Rohstoff und Energieträger. Er sichert in der Schweiz rund 80’000 Arbeitsplätze. Jedes Jahr wachsen im Schweizer Wald ungefähr 10 Millionen Kubikmeter Holz dazu. Das heisst: Pro Sekunde wächst ein Würfel mit fast 70 cm Kantenlänge nach. Die Holznutzung erreicht im langjährigen Mittel jedoch nur etwa 5 Millionen Kubikmeter. Eine zunehmende Holznutzung gefährdet den Wald deshalb nicht. Holz aus der Schweiz ist zudem nachhaltig. Mehr als die halbe Waldfläche unseres Landes trägt ein Ökozertifikat. Aus der zertifizierten Fläche stammen etwa 70 % des genutzten Holzes.

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